Internet, Kunst und Dinge
Feld - 17.05.2012
Canon EOS 1000D · f/9 · 1/1000th · 28mm
Buchmesse 2010 (©2010 Kevin Gimbel)
Canon EOS 1000D · f/3.5 · 1/80th · 28mm
Durch einen Zufall bin ich gerade auf das Portfolio von Justin Van Genderen gestoßen. Die Artworks sind verdammt cool!


“Man muss lesen … immer weiterlesen … atemberaubend schnell wird dadurch ,Berlin Gothic’. Man hat bald den Eindruck, man hetzt im gleichen Tempo durch die Straßen und durch die Szenen“ - Noldolus auf amazon
Von allen Meinungen, Kritiken und Rezessionen zum Buch Berlin Gothic von Jonas Winner passt meiner Meinung nach die oben stehende am besten. Ich bin durch Zufall auf das Buch gestoßen, dass mir in den letzten Monaten entgangen ist. Während ich im Kindle Store nach interessanten Büchern suchte fand ich es, Titel und Cover sprachen mich direkt an, denn ich bin großer Fan von (Psycho)Thrillern und der unschlagbare Preis von 0,99€ lies mir gar keine andere Wahl als es zu kaufen - bei 99ct kann man ja nichts falsch machen.
Falsch war daran gar nichts! Nach wenigen Seiten war ich in der Geschichte gefangen die sich um Till und Max, seine Schwestern Claire und Lisa, Julia und Xaver Bentheim, die Eltern von Max, Claire und Lisa und den Polizisten Butz dreht, der mit Claire zusammen ist. Die Geschichte springt von Szenario zu Szenario, erzählt Auszüge aus der Vergangenheit von Max, Till und Lisa und Xaver und Julia Bentheim, Claire steht hierbei eher im Hintergrund, dafür liegt ein Schwerpunkt auf ihrer Gegenwart, in der sie mit Butz zusammenlebt und als Fotografin arbeitet.
Die Sprünge in den verschiedenen Zeiten sind klar durch Kapitel getrennt, lassen sich gut verstehen und der lebendige, detaillierte Schreibstil des Autors zieht einen geradezu in die Geschichte hinein, als würde man das gelesene miterleben. Mit jeder Seite will man mehr wissen, hinterfragt bestimmte Passagen, denkt über das Buch hinaus und - so ging es mir - versucht zusammenhänge zwischen den verschiedenen Charakteren zu erkennen, Beziehungen. Ich achtete auf jedes Detail, jede noch so kleine Information, die mir zum zusammensetzen des Großen Puzzles fehlte, aber um das zu verstehen muss ich wohl alle sieben Bücher lesen.
Das erste Buch war kaum fertig gelesen, da kaufte ich auch schon den zweiten Teil, fing an zu lesen und habe ihn nun zur Hälfte durch - das war gestern Abend. Selten hat mich ein Buch so sehr gefesselt und ich bin mir sicher, dass ich in Jonas Winner einen Autor gefunden habe, von dem ich noch viele Bücher mit großer Begeisterung lesen werde.
Ich lese das Buch übrigens mit der Kindle App für Android, auf Geräten mit großem Display (wie dem HTC Sensation) lässt sich damit sehr gut lesen.
Frittenbude haben bei neoParadise ihren neuen Song Deutschland 500 feat. Torsun aus dem neuen Album Delfinarium vorgestellt. Mir gefällt der Song und ich freue mich riesig sie am 24.05. Live zu sehen.
Gestern war ich mit Max in Frankfurt und da seine Verabredung spontan absagte entschieden wir uns für eine kleine Instagram Session. Frankfurt mag ich eigentlich gar nicht, aber gestern war es wunderschön und super gut.
“Venice in a Day” zeigt genau das was man erwartet: einen ganzen Tag in Venedig, allerdings nicht 0815 Standard Touristen Film sondern als wunderschöne Time Laps. Viel Spaß mit diesem wunderschönen Film von Niggli.

Ich mag das aufregende Gefühl, wenn die letzten Bits und Bytes der neuen Website hochgeladen werden und die Spannung, ob alles so aussieht wie es soll. Auch nach dem 1000 Mal ist das aufregend.
Seit etwa 10 Minuten ist mein neues Portfolio unter kevingimbel.de wieder online und ich mag es. Hier und da wird sich in den nächsten Wochen mit Sicherheit noch etwas ändern, aber im großen und ganzen sind nun alle Previews, Experimente und Kram der letzten Monate unter dieser Domain erreichbar - solange man den richtigen Link hat. Eine Ausweitung des Portfolios auf einen Großteil der Dinge die ich tatsächlich in den letzten Monaten gemacht habe wird es auch noch geben.
Ich bin glücklich und absolut zufrieden, konstruktive Kritik und Meinungen gern via Twitter.